
70-80% der Erwachsenen erleben mindestens 1x in ihrem Leben eine Episode mit Rückenschmerzen.
Bei einem Großteil kommt es zu einem Rezidiv, oft schon im ersten Jahr nach dem Erstereignis.
Rückenschmerzen treten signifikant höher auf bei Rauchern, bei übergewichtigen, sportlich inaktiven Patienten,
ï»bei Arbeitslosigkeit und niedrigem sozialen Status. In bis zu 20% der Fälle entwickeln sich chronische Rückenschmerzen . In der modernen Rehabilitation hat sich inzwischen ein multimodales Therapiekonzept mit Physiotherapie, Psychotherapie, Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training, Patientenschulungen und Sporttherapie bewährt. Sporttherapeutische Maßnahmen sind deutlich effektiver als passive Maßnahmen (wie z.B. Massage, Schmerzmedikation etc.). Durch eine gute Sporttherapie wird eine bessere Schmerzlinderung, ein geringerer Behinderungsgrad, eine frühere Wiedereingliederung ins Arbeitsleben und eine Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit erreicht. Auch bei akuten Rückenschmerzen ist eine früh funktionelle Behandlung mit Bewegungsübungen für einen optimalen Heilverlauf wichtig.
Wie kann ich Rückenschmerzen vorbeugen? Tägliche Bewegung, z.B. durch Benutzen von Treppen statt des Aufzuges oder ein täglicher Spaziergang, ein wohldosiertes Ausdauer- und Krafttraining 2-3x pro Woche, am besten unter geschulter Leitung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtige Grundbausteine um Rückenschmerzen zu lindern oder zu verhindern und bis ins hohe Alter fit zu bleiben.
Dr.med. T.Weyand Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur vom ZOS Ebersberg

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